laß mich sprechen


Alltagsmädchen

Er saß nur teilnahmslos im armseligen Licht einer Petroleumlampe. Ein kleiner Mann mit kleinen Füßen. Und obwohl sein Gesicht durch den rabenschwarzen Bart älter wirkte, hatte man den Eindruck von jemand jungen. Ich starrte ihn nur wortlos an.
Es bestand ein grundsätzlicher Unterschied in den Einfassungen. Zwei Tage später, als ich mich zu einem kurzen Aufenthalt an der Westküste aufraffen konnte, machte mir Kalesi klar, daß er ein berufsmäßiger Schnüffler sei. Zuerst konnte ich nur vage Vermutungen darüber anstellen, aber als er mit einer schlauen Bemerkung ausnahmslos sachliche Tätigkeit vorstellte, überzeugte er mich damit und ich keckerte in mich hinein, als Dworschak beruhigend mit den Achseln zuckte.
Zwei gleiche Klötze in verschiedenen Gruppen und darüberliegende Parazoone, die bisher nicht mehr von einer Seite gewichen waren. Einer der Männer tippte sich an die Brust. Dann verzog sich langsam sein Gesicht, bis ein kreischendes Lachen in mir widerhallte und mich vor dem Kind wiederholen ließ, was ich schon einmal gesagt habe. Ich war hilflos und eingeschlossen, wahrscheinlich ausgeliefert und dachte an die Freiheit der Moscheen und Kirchen, die den Matrosen wohl ohne Vorbehalt verwehrt blieben. Wie seltsam ist es auch. Mit dem Wandel, meine ich. Der Alte klatschte. Worauf eine Dirne erschien, die eine Schüssel Trauben brachte. Die Vorbereitungen schienen damit zu enden, denn dann begann er leise und eintönig.